David Krakauer
The Twelve Tribes

Klezmer -- in Deutschland ist das Klarinettengewese jüdisch-osteurop?ischer Tradition ?u?erst beliebt, findet aber mit wenigen Ausnahmen eher im traditionellen Gewand statt und gibt sich gerne die Klischees. Wie anders da die New Yorker sind, belegt David Krakauer.
Der Avantgardist zockt mit wilden Elektrogitarren aus den Fingern von Kevin O Neil und Roger Kleier, mit dem quirligen Drummer Kevin Norton und Nicki Parrott am Bass sowie dem Quetschkommodenmeister Will Holshauser den traditionellen Katalog der Alten ab, mischt ihn selbst dann noch jazz-m??ig auf, wenn die übliche Polka angesagt ist, und schafft es, v?llig ausgelatschte Nummern mit frischer Chuzpe zu füllen. Daneben bringt er eigene Schoten, mischt für The New Year After... die Eindrücke vom 11. September 2001 mit Sirenengejaule und Trauer, pr?pariert Dave Tarras auf ein Neues und hat es auch mal mit Loops. Recht hat er mit dem Namen seiner Band. Und einer, der schon auf Frank Londons Album Brotherhood Of Brass einen Track samplete, steuert auch für den Krakauer eine Sequenz bei: Wer ist nur dieser 23-J?hrige mit dem unkoscheren Namen Socalled? --Uli Lemke
titel:
01. Tribe Number 13
02. The Kozatzke
03. The Gypsy Bulgar
04. Chusen Kale Mazel Tov
05. Queen Of The Midnight Fax
06. The New Year After...
07. Bulgar
08. Der Gasn Nign
09. Television Frailachs
10. Table Pounding
11. As If
