Spielfilm
Kolle - Ein Leben Für Liebe Und Sex

Beschreibung:
nicht versiegelt
Verfügbarkeit: sofort, da Titel am Lager
INHALT: Die Bundesrepublik Deutschland, Ende der 60er Jahre. Der Journalist und Filmemacher Oswalt Kolle setzt sich vehement für seine Ideen einer liberalen Sexualaufklärung ein. Obwohl seine Filme große Publikumserfolge sind, schlägt Kolle in der Öffentlichkeit überwiegend Kritik und Abneigung entgegen. Die FSK will seinen jüngsten Streifen nicht freigeben, eine Klage wegen Kuppelei kann Kolles Anwalt erst in letzter Minute abwenden. Auch in der Szene der linken Stundenten hat der Scheinliberale Kolle keine Freunde. Als er hier die Journalistin Christiane kennen- und liebenlernt, wird die offene Ehe mit Frau Marlies auf eine schwere Probe gestellt. KRITIK: Kolle - ein Leben für Liebe und Sex ist - trotz seines etwas plakativen Titels - eine gelungene, launige Studie der deutschen Gesellschaft Ende der 60er Jahre und eine Charakterisierung eines ihrer bis heute berühmten Protagonisten. Das Autoren-Team Eva und Volker Zahn, dem der echte Oswalt Kolle als Berater zur Verfügung stand, unterliegt erst gar nicht dem Versuch, ein Biopic zu erstellen. Vielmehr wird in anschaulichen, zumeist authentisch nachgezeichneten Szenen ein Eindruck der sozialen und politischen Strömungen im Deutschland der späten 60er Jahre gezeichnet. Der Erzählton des von Susanne Zanke inszenierten 90-Minüters ist überwiegend heiter-ironisch, lässt jedoch in der Darstellung der Beziehungskrise des Ehepaars Kolle auch die nachdenklichen Zwischentöne nicht vermissen. Pointiert und mit überzeugenden Dialogen wird der Konflikt des Aufklärers Kolle mit den konservatitven Autoritäten dargestellt. Geschickt eingewobene Original-Ausschnitte aus Werken wie Deine Frau - Das unbekannte Wesen oder Das Wunder der Liebe verdeutlichen noch einmal, wie harmlos - aus heutiger Sicht - die damaligen Steine des Anstoßes wirklich waren.
nicht versiegelt
Verfügbarkeit: sofort, da Titel am Lager
INHALT: Die Bundesrepublik Deutschland, Ende der 60er Jahre. Der Journalist und Filmemacher Oswalt Kolle setzt sich vehement für seine Ideen einer liberalen Sexualaufklärung ein. Obwohl seine Filme große Publikumserfolge sind, schlägt Kolle in der Öffentlichkeit überwiegend Kritik und Abneigung entgegen. Die FSK will seinen jüngsten Streifen nicht freigeben, eine Klage wegen Kuppelei kann Kolles Anwalt erst in letzter Minute abwenden. Auch in der Szene der linken Stundenten hat der Scheinliberale Kolle keine Freunde. Als er hier die Journalistin Christiane kennen- und liebenlernt, wird die offene Ehe mit Frau Marlies auf eine schwere Probe gestellt. KRITIK: Kolle - ein Leben für Liebe und Sex ist - trotz seines etwas plakativen Titels - eine gelungene, launige Studie der deutschen Gesellschaft Ende der 60er Jahre und eine Charakterisierung eines ihrer bis heute berühmten Protagonisten. Das Autoren-Team Eva und Volker Zahn, dem der echte Oswalt Kolle als Berater zur Verfügung stand, unterliegt erst gar nicht dem Versuch, ein Biopic zu erstellen. Vielmehr wird in anschaulichen, zumeist authentisch nachgezeichneten Szenen ein Eindruck der sozialen und politischen Strömungen im Deutschland der späten 60er Jahre gezeichnet. Der Erzählton des von Susanne Zanke inszenierten 90-Minüters ist überwiegend heiter-ironisch, lässt jedoch in der Darstellung der Beziehungskrise des Ehepaars Kolle auch die nachdenklichen Zwischentöne nicht vermissen. Pointiert und mit überzeugenden Dialogen wird der Konflikt des Aufklärers Kolle mit den konservatitven Autoritäten dargestellt. Geschickt eingewobene Original-Ausschnitte aus Werken wie Deine Frau - Das unbekannte Wesen oder Das Wunder der Liebe verdeutlichen noch einmal, wie harmlos - aus heutiger Sicht - die damaligen Steine des Anstoßes wirklich waren.
